Zweiter Spendenbrief verschickt

Am 29. November 2010 ging der zweite Spendenbrief der Initiative “Rettet das Ehrenmal” an rund 5.000 Oberurseler Privatleute, Firmen und Vereine zur Post. In dem Brief wird um Mittel für die Restaurierung des Mosaiks nach dessen Abnahme geworben. Die Arbeiten sollen in der Werkstatt des Restaurators Matthias Steyer in Niedernhausen stattfinden und werden etwa 80.000 Euro kosten. Bis jetzt stehen dafür rund 35.000 Euro aus Spenden zur Verfügung. Mehr…lesen

Abnahme des Mosaiks verzögert sich

Am 22. November sollte die Firma Steyer mit der Abnahme des Mosaiks beginnen. Witterungsbedingt verzögert sich das. Es muss abgewartet werden, bis die Umgebung des Ehrenmals wieder trocken und schneefrei ist. Mehr…lesen

Initiative Ehrenmal beim Bürgerempfang

Die Initiative “Rettet das Ehrenmal” durfte sich am 16. November 2010 in der Stadthalle beim Bürgerempfang kurz vorstellen. Mehr…lesen

So kam das Mosaik nach Oberursel

Das von Lina von Schauroth entworfene Ehrenmal sollte ursprünglich den Ehrenhof der katholischen Frankfurter Kirche Frauenfrieden zieren. Doch wie kam es dann nach Oberursel? Kerstin Stoffels, Pfarrsekretärin in Frauenfrieden und leidenschaftliche Hobbyforscherin, fand eine Menge Unterlagen dazu, als sie im Oktober 2010 für zwei Tage in den Akten der Berliner Firma Puhl & Wagner im Archiv der Berlinischen Galerie stöberte. Mehr…lesen

Mosaik wird bald abgenommen und eingelagert

Im August 2010 wurde die Initiative zur Rettung des maroden Ehrenmals an der Christuskirche gestartet. Die Mosaiksäule befindet sich im Eigentum der Stadt Oberursel (Taunus) und wurde am 19. August 2010 vom Landesamt für Denkmalpflege wieder als Denkmal eingestuft. Die Gesamtkosten zur Erhaltung der Säule belaufen sich auf circa 170.000 Euro. Von Seiten der Stadt wurden 35.000 Euro überplanmäßig im laufenden Haushaltsjahr zur Verfügung gestellt.

Dieses Geld wird nun dazu verwandt, das Mosaik zu dokumentieren, in Segmente zu teilen, kontrolliert abzunehmen und einzulagern, um es vor dem weiteren Verfall zu sichern. Hierfür hatten sich zwei Firmen mit völlig unterschiedlichen Ansätzen beworben.

Der eine Betrieb sah vor, das Mosaik abzunehmen und nur brauchbar erscheinende bildliche und textliche Teile zu erhalten. Der Rest sollte nach Vorlage neu rekonstruiert werden und später im Mörtelklebeverfahren auf den Betonschaft der Säule aufgebracht werden.
Dieser Sanierungsansatz wurde jedoch vom Landesamt für Denkmalpflege wegen der erfahrungsgemäß geringen Dauerhaftigkeit und dem Verlust des Originals abgelehnt.

Den Zuschlag erhielt nun die Firma Matthias Steyer aus Eppstein. Diese sieht vor, das Mosaik in 16 Segmentflächen aufzuteilen und dann in einem Spezialsägeverfahren von der Säule zu trennen. Die Teile werden abgenommen und in der Werkstatt restauriert. Dabei werden die Mörtel- und Epoxidharzschichten entfernt und die einzelnen Segmente auf ein stabiles Kohlefasernetz aufgebracht. Diese sollen dann mit Edelstahlankern in einem Abstand von 3 cm (bisherige Mörtelschicht) an der Säule befestigt werden. Dadurch werden Säulenkern und Mosaik thermisch getrennt und die Fugen der Segmente bleiben sichtbar.

Damit wäre das bautechnische Grundproblem der Säule - Rissebildung, Hinterfeuchtung und damit Frostabsprengung - dauerhaft beseitigt. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf ca. 170.000 Euro.

„Die weitere Entwicklung ist natürlich von den Spendeneinnahmen der Initiative abhängig. Wir als Stadt haben durch die bereitgestellten Mittel dafür gesorgt, dass das Mosaik nicht weiter verfällt. Dabei handelt es sich vorerst um eine Teilmaßnahme. Wir hoffen natürlich, dass weiterhin viele Leute mit ihren Spenden zum Neuaufbau des Ehrenmals beitragen und die Arbeiten zügig fortgesetzt werden können“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum in einer Pressemitteilung.

Rettung des Ehrenmals beginnt

Der Magistrat hat am 25. Oktober 2010 beschlossen, den Auftrag zur Restaurierung des Ehrenmals zu vergeben.
Im Benehmen mit der Landesdenkmalbehörde soll zunächst einmal der Eppsteiner Restaurator Matthias Steyer den Auftrag zur Abnahme des Mosaiks bekommen und damit schon in der ersten Novemberhälfte beginnen, berichtete Wolfgang Breese vom Denkmalschutz der Stadt bei einem Treffen der Initiative “rettet das Ehrenmal” am selben Abend. Mehr…lesen